Haben wir noch Sommer…

…oder doch schon Herbst ?die Augen wurden ganz groß

Der September war überdurchschnittlich warm und auch bis dato, Mitte Oktober will die Wassertemperatur nicht sinken. Fischereilich bedeutet es, das ich mich selbst kaum entscheiden kann welchen Zielfischen wir nachstellen sollen.  Die Gästetouren der letzten Wochen verliefen   ohne große Zielsetzungen aber dennoch mit tollen Ergebnissen. Zwar gab es auch Tage an denen uns Petrus nicht verwöhnte aber wirklich unzufrieden waren wir nie. Vor allem abwechslungsreich gestalteten sich die letzten Touren. Vom aggressiven Oberflächenräuber, dem Rapfen von dicken Zandern bis hin zum ersten Meterhecht war alles dabei.

Zwischendurch gab es noch eine Nacht die mir lange im Gedächtnis bleiben wird. Eine Vollmondnacht mit milden Temperaturen an der Havel. Ohne großes Vorfüttern, einfach mal draußen, ganz allein …und dann so etwas.

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Kurz nach dem Mondaufgang meldete sich meine Rute auf 6m Wassertiefe mit zwei einzelnen Piepern. Nach einem tollen Fight lag ein riesiger Grasser erschöpft vor meinen Füssen. Da diese Fische in unserer Region immer seltener werden, war die Freude über diesen Fisch umso größer. Damit aber nicht genug, einige Stunden später stand ich abermals mit kreisrunder Rute in der Dunkelheit. Dieses Mal zog sich der Drill aber noch deutlich länger hin. Schlussendlich landete ich einen schlanken aber besonders schön gezeichneten Waller mit ca. 1,75m. Der kleine Karpfenhaken wirkte sehr verloren in seinem Maulwinkel. Aber so ist Angeln nun einmal… “man weiß nie was eine erwarten wird”

 

 

 

 jmlöööjl.