Heiße Pfingsten

"Lieblingsköder" lief super !Die Pfingstage sind für mich schon seit Jahren bestimmt für “meinen See” an der Mecklenburgischen Grenze. Viele tolle Angeltage durfte ich hier schon erleben. Die Charakteristik dieser Endmoränenseen ist für uns Raubfischangler ein Segen. Wassertiefen bis 20m wechseln mit Unterwasserbergen und Sandbänken. Der Trübungsgard wechselt mehrmals jährlich zwischen glasklar bis Erbsensuppe. Meinen “Lieblingsee” besuche ich zu den verschiedensten Jahreszeiten. Im zeitigen Frühjahr und im Herbst hat die Jerkerei auf Hecht den Vorrang. Im letzten Jahr, zu Pfingsten hatten wir noch Wassertemperaturen von unter 15°C, dieses Jahr war alles anders ! Eine Hitzewelle hielt Deutschland in Atem. Die Wassertemperatur war schon auf 20°C gestiegen, ein neuer Plan musste her. Laut den wenigen einheimischen Anglern gab es kaum noch Zander im See… das galt es zu wiederlegen. Totgesagte leben länger. Auf meinem Plotter waren noch einige tiefe Ebenen mit Felsen gespeichert. Auf diesen Plateaus konnte ich schon vor Jahren wahre Sternstunden mit unseren Lieblings Stachelrittern erleben. “Was soll ich sagen, es war ein Traum” ein Einschlag folgte dem Nächsten. Keine Monster, aber viele tolle Fische bis Ende 70cm. In den Morgen und Abendstunden gab es Bissfrequenzen wie ich sie selten erlebt habe. Schlanke Gummis an leichten Köpfen waren Trumpf. Jetzt haben sie wieder Ruhe, bis zum nächsten Mal 😉 Ps: Einen dicken, wilden Hecht gab es am letzen Morgen doch noch für Mich.