Herbst/Winter 2016

Ab Oktober, beginnen die Uhren zu ticken. Die Herbstzeit bedingt bei unseren heimischen Räubern dem Urinstinkt zu folgen.  Dem Drang, für die Winterzeit vorzusorgen und genügend Fettreserven für die kältesten Monate und für die folgende Laichzeit anzulegen. Das hohe Krautaufkommen der Sommermonate wurde dieses Jahr durch Wind und kaltes Wetter ab Anfang November schnell zersetzt. Endlich konnten wir effektiv über den großen Flachwasserzonen angeln.  Anfänglich waren es noch schnell geführte Handlange Köder wie z.B. der Salmo Slider oder auch ein schwimmender Zalt Wobbler die vehemente Bisse brachten. Von Woche zu Woche wurden aber die imitierten Beutefische in diesen Zonen seltener. Anfang November hatten wir bereits Wassertemperaturen unter 6°C. Für meine Gäste und mich wurde es Zeit, schwere Geschütze auf zu fahren und tiefere Gewässerzonen ab zu suchen. Hauptsächlich setzten wir auf Köderklassen zwischen 20-30 cm mit bis zu 150 Gramm Ködergewicht. Diese Gewichtsklassen bedingen zum Teil den Einsatz von zuverlässigem Multigeschirr. Dieses stelle ich gern, für die ersten Schritte zur Verfügung. Ein sicherer Umgang ist recht schnell erlernt. Wir erlebten tolle Tage auf der Havel und ihren Seen. Mal mit vielen Hechten, mal auch nur mit einem Dicken aber Spaß machte es immer…